Botulinum: Fünf Mythen – und was wirklich stimmt
Kaum eine Behandlung der ästhetischen Medizin ist von so vielen Vorurteilen begleitet wie Botulinum. Zeit für einen sachlichen Blick auf die häufigsten Mythen.
Mythos 1: „Das Gesicht wirkt danach maskenhaft.”
Ein starres Gesicht ist kein Zeichen der Methode, sondern einer unpassenden Dosierung. Ziel einer fachärztlich durchgeführten Behandlung ist ein entspanntes, natürliches Erscheinungsbild – die Mimik bleibt erhalten.
Mythos 2: „Botulinum ist gefährlich.”
In der ästhetischen Medizin werden sehr geringe, lokal begrenzte Dosen verwendet. Die Substanz ist seit Jahrzehnten medizinisch erforscht und wird auch in der Neurologie therapeutisch eingesetzt. Voraussetzung ist immer die Behandlung durch erfahrene Ärztinnen und Ärzte.
Mythos 3: „Einmal angefangen, muss man immer weitermachen.”
Die Wirkung lässt nach einigen Monaten von selbst nach. Wer die Behandlung nicht wiederholt, kehrt schlicht zum Ausgangszustand zurück – nicht schlechter, nicht besser.
Mythos 4: „Das ist nur etwas für Frauen.”
Der Anteil männlicher Patienten wächst seit Jahren kontinuierlich – insbesondere bei Zornesfalte und Stirnfalten.
Mythos 5: „Je früher, desto besser.”
Nicht pauschal. Ob und wann eine Behandlung sinnvoll ist, hängt von der individuellen Mimik und Hautbeschaffenheit ab. Genau dafür gibt es das ärztliche Beratungsgespräch.
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